Monstererbe Das Testament des Doktor F. Mit „Monstererbe“, dem neuen Brettspiel von Michael Benkendorf, präsentiert das Berliner „Spiellabor“ eine spannende und witzige Umsetzung des Frankenstein-Themas. Ziel des Spiels ist es, ein Monster zu erwecken und über zwei Spielrunden am Leben zu erhalten. Bevor es aber soweit ist, müssen die Spieler die dafür
notwendigen Voraussetzungen schaffen. Da müssen Igors angeworben und Labore eingerichtet werden. Auf dem Friedhof wird nach Schätzen, Reliquien und Organen gegraben und im Geheimen Kabinett werden Gehirne gekauft, bezahlt wird stilgerecht in Knochenmark. Es geht hier übrigens nicht um normale Gehirne, sondern um solche von illusteren Persönlichkeiten wie zum Beispiel Ludwig van Beethoven, Isaac Newton oder Karl Marx. Auch die Reliquien sind alles andere als gewöhnlich: von Goethes Faust bis
zu Pompadours Unterrock reicht hier das Angebot. Hat der Spieler alles notwendige beisammen, was nicht ganz einfach ist, denn es kann durchaus passieren, dass ein feindlicher Igor in sein Labor einbricht und die mühsam erworbenen Organe stiehlt, kann er mit der Erweckung seines Monsters beginnen. Ob er allerdings erwecken kann, hängt vom Wetter und von seinem Würfelglück ab. Und gewonnen hat der Spieler damit noch lange nicht. Ein Spiel, bei dem neben Glück auch jede Menge Hirn gefragt
ist. Das zum Einbauen und auch das des Spielers, denn ohne wohlüberlegte Taktik und Strategie kann der Spieler das Erbe des Dr. F. nur schwerlich antreten. |